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Im April 1959 wurde in Ochtersum zum Zwecke der gegenseitigen Unterstützung im Sterbefall eine Sterbekasse gegründet.
Mitglied konnte und kann jedes Gemeindemitglied bis zum Alter von 65 Jahren werden. Im Todesfall wurde ein Sterbegeld von damals 300 DM ausgezahlt. Das ging aber nur wenn genügend Mitglieder eingezahlt hatten. Damals wurde bei jedem Trauerfall vom Kassierer persönlich das Geld von den Mitgliedern eingesammelt.
Der erste Vorsitzende wurde damals Eduard Klattenberg, zum Schriftführer wurde Behrend Heyen und zur Kassiererin Käthe Oelrichs gewählt.
Am Gründungstag waren 322 Personen als Mitglieder eingetragen.
1969 übernahm Reiner Eilts das Amt des Kassierers. Im März 1975 übergab Herr Eilts die Kasse an Siebelt Freimuth, Hillrich Eiben wurde zum Schriftführer und Walter Franke zum 1.Vorsitzenden gewählt.
Er bekleidete diese Funktion bis zum Dezember 2013. Das sind 38 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit eine unendlich lange Zeit. Seit Dezember hat nun Edo Uphoff den Vorsitz der Sterbekasse übernommen. Hildegard Tränapp ist Kassiererin und Angelika Stomberg Schriftführerin. Mittlerweile wird der Beitrag nicht mehr gesammelt, sondern einmal im Jahr per Lastschrift eingezogen. 6 € im Jahr pro Mitglied. Als 1969 die Idee der Sterbekasse verwirklicht wurde, waren die Gründer ihrer Zeit weit voraus. Denn seit ein paar Jahren werden immer mehr Versicherungen zur Abdeckung der Kosten im Todesfall angeboten.
Wobei in Ochtersum wohl eher die Gemeinschaft im Vordergrund stand.
Alle zwei Jahre wird eine Versammlung abgehalten. Die Finanzen werden durch den Gemeinderat Ochtersum überprüft. Wer also in der Sterbekasse Mitglied werden möchte kann sich bei Hildegard Tränapp oder Edo Uphoff melden.